Zwei Werke aus dem Kunstatelier „Ideenreich“ haben es auf die Endauswahl für den Lothar-Späth-Förderpreis geschafft. Damit zeigt das Atelier einmal mehr, wie bunt und vielfältig inklusive Kunst sein kann.
Der Preis richtet sich an Künstler:innen mit intellektuellen Beeinträchtigungen im deutschsprachigen Raum und will ihre Arbeiten ins Rampenlicht rücken – eine tolle Gelegenheit, diese kreative Vielfalt noch stärker sichtbar zu machen. Eine Fachjury wählt die Gewinner:innen aus, und bei der offiziellen Preisverleihung wird es sogar prominente Gäste geben.
Für den Wettbewerb hat das Atelier, das am Belgischen Platz sitzt, Werke von elf Künstler:innen eingereicht, die regelmäßig in den inklusiven Malgruppen aktiv sind. Zwei Arbeiten haben es nun in die Endrunde geschafft: „Frühling“ von Isabelle Engelbach und „Meine Mitbewohner“ von Aaron Cseke.
Isabelle Engelbach liebt es, harmonische, farbenfrohe Bilder zu malen – ein echter Frühlingskick fürs Auge. Aaron Cseke ist bekannt für seine markanten Karikaturen, die Menschen aus seinem Umfeld auf unverwechselbare Weise festhalten. Sogar die Autorin und Frauenrechtlerin Seyran Ateş hat bereits eine Karikatur von ihm bekommen, als sie das Bathildisheim besucht hat.
„Wir freuen uns sehr über die Nominierung. Kunst ist eine wichtige Form des Ausdrucks, und ich freue mich, vielen Menschen den Zugang dazu ermöglichen zu können“, sagt Angelika Martin, Leiterin des Kunstateliers.





