Es sind nicht nur die Fahrgeschäfte. Es sind die Gesichter, die man sieht, wenn sich das Riesenrad in Bewegung setzt. Das Lachen, wenn der Autoscooter scheppert. Der Geruch von Pommesfett, der zwischen Musikfetzen und Karusselllicht hängen bleibt.
Zum zweiten Mal laden Sascha Parpalioni und seine Schausteller-Kolleg:innen Menschen aus dem Bathildisheim ein, den Viehmarkt zu erleben. Neu Berich, Haus Eiche, Jugendwohnen – knapp 20 Teilnehmende und ihre Assistenzen ziehen gemeinsam los. Eine Runde hier, eine Runde dort – und immer jemand, der mit anfeuert oder mitjubelt.
Nicht jede:r fährt alles, aber jede:r ist dabei. Auch fürs Riesenrad gibt es eine Lösung, die selbstverständlich wirkt: ein Handgriff, ein Platz mehr, und schon sind alle oben – mit Panorama und Wind im Gesicht.
Zum Finale: Eis in der Hand, ein Kuscheltier unterm Arm. Kleine Gesten, die groß wirken.
Was bleibt, ist das Gefühl, dass Inklusion hier nicht diskutiert wird – sie passiert einfach.
Zwischen Zuckerwatte, Schraubenschlüsseln und Menschen, die das möglich machen.
Danke an Sascha Parpalioni, an alle Schausteller:innen, an die Aktion für behinderte Menschen und an die Ehrenamtlichen, die aus einem Marktbesuch ein Stück Bathildisheim-Geschichte gemacht haben.





