Den Stress hinter sich lassen: Sandra findet ihren Ausgleich im Sport

„Früher habe ich immer gesagt: Sport ist Mord.“ Wenn Sandra von ihrem Training erzählt, klingt das heute ganz anders. Die Bewohnerin von mein weg spielt Fußball und boxt. Dabei kann sie Stress abbauen, abschalten und Zeit mit anderen verbringen. „Ich freue mich jetzt jedes Mal riesig auf das Training“, sagt sie.

Angefangen hat alles vor ungefähr einem Jahr. Ein Freund ermutigte Sandra, einfach einmal mitzumachen. Aus dem Ausprobieren wurde ein fester Bestandteil ihres Alltags. Einmal pro Woche trainiert sie mit ihrem Fußballteam in Bad Arolsen. Fällt das Training aus, ist sie enttäuscht – so wichtig ist ihr die gemeinsame Zeit inzwischen geworden.

Bewegung, die im Alltag guttut

Besonders beim Boxen merkt Sandra, wie gut ihr Bewegung tut. Den Stress hinter sich lassen und sich danach entspannter fühlen: Das macht das Training für sie so wertvoll. Nicht die sportliche Leistung ist entscheidend, sondern das Wohlbefinden, das sie mit in ihren Alltag nimmt.

Genauso wichtig sind ihr die Begegnungen. „Ich finde es mega, dass wir hier zusammen Sport machen können“, erzählt sie. Ihr Fußballteam zählt inzwischen mehr als 25 Mitglieder verschiedener Altersgruppen. Gemeinsam trainieren und Teil eines Teams sein – auch das gehört für Sandra dazu.

Zusammen Sport machen bei „Miteinander bewegt“

Möglich macht das „Miteinander bewegt“, ein Projekt des Bathildisheim e. V. Sportkoordinator Sebastian Gleim hat es im Mai 2024 ins Leben gerufen, um Menschen durch gemeinsamen Sport zusammenzubringen. Mitmachen können alle, die möchten – mit oder ohne Beeinträchtigung. Zum Angebot gehören unter anderem Fußball, Boxen, Boccia und Tanzen. Die Freude an der Bewegung und das Miteinander stehen dabei im Mittelpunkt.

Für Sandra war der Einstieg eine ihrer besten Entscheidungen. Was sie früher kaum für möglich gehalten hätte, möchte sie heute nicht mehr missen: regelmäßiges Training, gemeinsame Zeit und einen Ausgleich, der ihr guttut.

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