Bogenschießen im Schnee: Mehr als nur ein anderer Untergrund

Der Wald liegt unter einer dicken Schneeschicht. Alles wirkt leiser, klarer – und ein bisschen wie aus einem Winterfilm. Genau hier startet die nächste Runde auf dem Parcours.

Als klar ist: Bogenschießen findet trotz Schnee statt, sind nicht alle sofort begeistert. Kalt. Rutschig. Anstrengend. Aber schon nach den ersten Schritten durch den knirschenden Schnee kippt die Stimmung. Die Ruhe im Wald macht etwas mit der Gruppe. Fokus an. Ablenkung aus.

Plötzlich tauchen überall Spuren auf. Wildschwein? Reh? Hase? Bogentrainer Yorik Müller und Bogensportleiter Uwe Müller schauen mit der Gruppe genauer hin und erklären, wer hier unterwegs war. Und dann hoppelt tatsächlich ein Hase durchs Bild – besseres Natur-Update geht kaum.

Beim Schießen selbst wird’s knifflig. Die verschneiten Tierattrappen wirken größer, also scheinbar leichter zu treffen. Denkste. Die Entfernungen fühlen sich anders an, der eine oder andere Schuss sitzt nicht wie gewohnt. Selbst sichere Schütz:innen justieren neu. Genau das macht’s spannend.

Der Schnee fordert mehr Balance, mehr Konzentration, mehr Körperspannung. Am Ende sind alle ordentlich ausgepowert – und ziemlich zufrieden. Weil so ein Parcours im Winter eben nicht nur Training ist, sondern Erlebnis.

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